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Beeindruckend: Immovesta Dolphins mit 88:48-Kantersieg gegen Jena Caputs!

10.01.2011 0 Kommentare von

Der heimische Rollstuhlbasketball-Bundesligist Immovesta Dolphins Trier startete richtig gehend beeindruckend am Wochenende mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Jena Caputs in die zweite Saisonhälfte 10/11 der RBBL und ins neue Jahr.

Im Spiel 1 nach der Demission der drei Spieler Mooketsi, Mtatase und Robinson zeigte das Team von Spielertrainer Dirk Passiwan, dass nach wie vor mit den Moselanern in dieser Saison zu rechnen ist

Lediglich im ersten Spielviertel merkte man den Gastgebern eine gewisse Verunsicherung an, als die Gäste aus Thüringen den besseren Start erwischten und mit einer richtig starken Vorstellung zeigten, dass ihre beiden bisherigen Auswärtssiege in Augsburg und Köln nicht von ungefähr kamen. So führten die Jenenser sogar zur ersten Viertelpause mit einem 8-Punkte-Vorsprung (15:23) und sorgten für Nervosität unter den Trierer Fans!

Davon war nichts zu spüren beim Dolphins-Team, dass nun in der Defensive aggressiver zu Werke ging und auch im Angriff mit zahlreichen, schönen Spielzügen und nun immer abgeklärter und sicherer werdend, hochprozentig die Reuse des gegnerischen Korbes traf. In der 14. Spielminute war erstmals der Rückstand aufgeholt (26:25) und von da an nahm man zusehends das Heft auf dem Court immer mehr in die eigenen Hände. Mit dem Halbzeitpfiff der gut und sicher agierenden Unparteiischen hatte man bereits erstmals einen zweistelligen Punktevorsprung erarbeitet (43:33) und endgültig die letzten Verunsicherungen, die sicherlich vor dem Spiel vorhanden waren, abgestreift.

Auch die Aufforderungen der Trierer Coaches Passiwan und Feser, jetzt nicht nach zu lassen und konzentriert weiter zu arbeiten, blieben nicht ungehört. Angetrieben von einem an diesem Tag wiederum sehr starken Nationalspieler Dirk Passiwan baute man nun kontinuierlich den Vorsprung gegen die Caputs weiter aus (3. Spielviertel: 66:39), die auch im Schlussviertel dem Trierer Druck nichts Gleichwertiges mehr entgegen zu setzen hatten, weill zu allem Übel auch noch deren Spielertrainer und Rekordnationalspieler Lars Christink mit einer klaffenden Platzwunde am Kopf den Court mit der Notversorgung in der Trierer Notaufnahme tauschen musste. Nicht zu übersehen war, dass er seinem Team fortan sehr fehlte, auch wenn die Partie zu diesem Zeitpunkt (32. Min. – 73:39) schon entschieden war.

Am Ende stand, wie schon im Hinspiel, ein mit 40-Punkten-Differenz mehr als deutlicher und beeindruckender 88:48-Heimsieg. Überzeugend dabei die Trierer Teamvorstellung, besonders heraus zu heben hier, neben dem nie zu stoppenden Man of the Match, Dirk Passiwan (54 Punkte, 11 Rebounds), wie gewohnt auch die kanadische Nationalspielerin und Centerin Janet McLachlan (18 Punkte, 16 Rebounds). Aber auch Routinier Edwin Klein zeigte sein bisher bestes Spiel in dieser Saison im Dolphins-Dress, geschickt nutzte er die sich ihm bietenden Freiräume und Wurfchancen, sodass auch er zweistellig punkten konnte (14 Punkte). Erfreulich auch die Lowpointer im Trierer Team, Peter Müller und Dirk Schmitz, die die ihnen neu vorgegebenen und übernommenen Aufgaben und Spielzeiten im Team  zur Zufriedenheit aller erledigten und den ein oder anderen nicht mehr verfügbaren Spieler nicht sonderlich vermissen ließ!

Die besten auf Seiten der Gäste: der österreichische Nationalspieler Mehmet Hayirli (16 P.) und bis zu seinem Ausscheiden, Point-Guard Lars Christink (12 P.).

`Das Team hat heute gezeigt, dass es nach wie vor in dieser Liga mehr als bestehen kann! Allen Unkenrufen und Negativmeldungen im Vorfeld der Partie zum Trotz, diese Mannschaft besticht wieder durch seinen Team- und Kampfgeist und ich bin mir sicher, dass dies heute nicht der letzte Sieg in dieser Saison für unsere Dolphins gewesen ist! Diese Mannschaft kann auch jetzt noch mehr, als nur um den Klassenerhalt zu kämpfen`, zeigte sich auch Triers Manager Otmar Passiwan nach diesem wichtigen Sieg mit einem Augenzwinkern auf einige der letzten Medienberichte erleichtert aber auch gleichzeitig beeindruckt ob der Leistung.

Dies registrierten auch die ca. 250 anwesenden und begeistert mitgehenden Zuschauer, die in den letzten beiden Spielminuten mit Standing Ovations den Immovesta Dolphins Anerkennung und Lob für die gebotene Leistung nach den letzten Negativschlagzeilen zollten und somit wieder einmal selbst unter Beweis stellten, das sie zu einem in dieser Saison enorm wichtigen Motivationsfaktor als sogenannter 6. Mann in der mittlerweile in der RBBL gefürchteten `Wolfsberghölle` geworden sind, was auch die Konkurrenz in zunehmenden Maße anerkennt!

Es spielten für die Immovesta Dolphins Trier (in Klammern Korbpunkte):

Ewertz, Feser (2), Klein(14), Koltes, McLachlan (18), Müller, Passiwan (54) und Schmitz

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