Aktuelle Saison
Neues Team – Kooperation mit Canada – neue Sponsoren -
Dolphins-Saisonziel: Play-Offs!
Immovesta Dolphins Trier beschreiten neue Wege!
Es geht wieder los: Sechs Monate ist es her, dass die Rollstuhlbasketballer der Immovesta Dolphins Trier ihre beste Saison seit 13 Jahren in der 1. Bundesliga (RBBL) der Rollstuhlbasketballer mit Platz 6 in der Abschlusstabelle beendeten. Die Weichen für die Zukunft und im Speziellen für die neue Spielzeit 2011/12 galt es nunmehr vom Management der Trierer zu stellen. Neben dem Suchen nach potentiellen, neuen Sponsoren und den Verhandlungen mit den bisherigen Förderern auf eine neuerliche Zusammenarbeit für die nächste Saison und darüber hinaus, galt es, ein schlagkräftiges Team für die jetzt bald beginnende neue Runde in der zur Zeit wohl stärksten Liga der Welt zu bilden.
Stillstand ist Rückschritt und nach dieser Devise wollen die Trierer das nächste Ziel in der Saison 11/12 anvisieren, das da heißt nach 1997 erstmals wieder in die Play-Offs einzuziehen, sprich einen der ersten vier Plätze nach Ende der Hauptrunde zu belegen. Aber für diese Vorgabe musste das Team in der Breite noch stärker aufgestellt werden. Die Personalien stehen bereits fest, haben doch die Eckpfeiler der vergangenen Saison, der deutsche Nationalspieler und Liga-Topscorer Dirk Passiwan sowie die beiden kanadischen Nationalspielerinnen Janet McLachlan und Tara Feser ihr Bleiben für eine weitere Saison in Trier zugesagt. Nachwuchstalent Florian Ewertz, Center Dirk Herrmann und Low-Pointer Dirk Schmitz ergänzen den bisherigen Kader. Das Bundesliga-Team verlassen haben mit Edwin Klein (Karriereende), Peter Müller und Martin Koltes (alle zukünftig Trier Dolphins 2) allerdings gleich drei Spieler. Mit den kanadischen Nationalspielern Chad Jassman und Jamey Jewells, sowie dem Junioren-Nationalspieler Aaron Moosley-Williams und dem australischen Nachwuchstalent Jamie Stewart wurde der Kader mehr als adäquat ergänzt und verstärkt!
Kooperation mit dem kanadischen Verband unter Dach und Fach!
Da die Dolphins in punkto Finanzen bisher und auch in Zukunft nicht so aufgestellt sind, als das man hochkarätige Spieler mit entsprechenden finanziellen Vorstellungen nach Trier holen könnte, setzen die Trierer vermehrt den Weg fort, den sie auch schon seit zwei Jahren beschritten haben: Aufbau eines semi-professionellen Teams, zumindest im sportlichen Bereich, und zudem Kooperationen mit Vereinen und Verbänden! Jüngste Gespräche und Verhandlungen mit dem kanadischen Verband (CWBA) haben jetzt derart gefruchtet, das in Zukunft, auch ob der gemachten guten Erfahrungen in der abgelaufenen Saison, beide Seiten ihre begonnene Kooperation noch enger gestalten wollen und werden! Ein einwöchiger Besuch des kanadischen Nationaltrainers Bill Johnson und des General-Managers Paul Zachau im Februar in Trier, bei der sich beide sehr angetan zeigten, ob der Gegebenheiten, Möglichkeiten sowie weiteren Zielsetzungen im Umfeld des RSC-Rollis Trier, ergab, man wird gemeinsam Wege beschreiten, wovon letztendlich beide Seiten profitieren werden und sollen.
In Kanada, eine der stärksten Rollstuhlbasketball-Nationen sowohl bei Männern wie Frauen weltweit, mit zahlreichen Erfolgen bei Paralympics und Weltmeisterschaften, gibt es allerdings, wohl auch ob der riesigen Entfernungen in diesem Land, noch immer keinen geregelten Liga-Spielbetrieb in der Form, wie es in Deutschland der Fall ist, was für die dortigen Spieler mit internationalen Ambitionen nur so zu bewältigen ist, dass man in den USA, Australien und größtenteils in Europa spielt. Hier wollen nun beide Seiten verstärkt zusammen arbeiten und so soll u.a. Spielern, für die das sportliche Weiterkommen vor den finanziellen Möglichkeiten wichtiger ist, ein Engagement seitens des Verbandes in Trier ermöglicht werden!
Für Triers Management stellt sich diese Kooperation als eine einmalige Chance für die Immovesta Dolphins dar. Team-Manager Otmar Passiwan:` Leider ist es zur Zeit so, dass wir aus unserem eigenen Spieler-Umfeld nicht genügend Potential haben, um unsere angestrebten sportlichen Ziele kurz- bzw. mittelfristig realisieren zu können. Neben nötigen sportlichen Voraussetzungen haben entsprechende Spieler bei uns nicht die Zeit, die sie aufbringen müssten, um in einem leistungsorientierten Team bei 4-5-maligem wöchentlichen Training plus weiterer Aufwendungen zur Verfügung zu stehen, das sie voll berufstätig sind und die Dolphins leider nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, um Spieler bezahlen bzw. hier finanziell für einen entsprechenden Ausgleich sorgen zu können! Wir wissen spätestens seit dem Engagement unserer beiden kanadischen Top-Athletinnen Tara Feser und Janet McLachlan seit der letzten Saison, dass es durchaus in unserem Sport solche Spieler gibt, die zum Einen das erforderliche Leistungsniveau und zum Anderen die entsprechende persönliche Einstellung mitbringen, um zumindest einige Zeit diesen Weg mit uns in Trier und unter Mithilfe entsprechender Kooperationspartner wie jetzt in Zukunft Kanada mitgehen zu wollen!` hofft Passiwan auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.
`Natürlich werden wir unser eigenes Umfeld nie aus den Augen verlieren, wir haben junge, talentierte Spieler speziell in unserer Junioren-Mannschaft, die durchaus nachwachsen können, aber dafür brauchen wir im Moment einfach Zeit. Zeit, die wir kurzfristig nicht haben, um weiter Bundesliga spielen zu können. Aber alle unsere Spieler im eigenen Umfeld werden so gefördert, wie dies machbar ist, und so werden wir in der neuen Saison neben unserem Regionalliga-Team eine weitere Mannschaft für die neue Oberliga-Mitte mit einem jungen Team melden, die hauptsächlich aus unseren Junioren bestehen wird!
Das Aufgebot der Immovesta Dolphins Trier für die neue Bundesliga-Saison:
Florian Ewertz, Tara Feser, Dirk Herrmann (Co-Cap.), Chad Jassman, Jamey Jewells, Janet McLachlan (Cap.), Aaron Moseley-Williams, Dirk Passiwan, Dirk Schmitz und Jamie Stewart.






