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Trierer Bundesligist mit der besten Saison seit 13 Jahren

08.03.2011 0 Kommentare von

18:18 Punkte lautet die Bilanz der Immovesta Dolphins Trier zum Ende der Saison 2010/11 in der Rollstuhl-Basketball-Bundesliga. Das bedeutet Rang 6 und die Qualifikation für den Europapokal und bedeutet das beste Abschneiden seit 13 Jahren.

Als die Dolphins im Sommer auf Einkaufstour gingen und aus der ehemals „grauen Maus“ eine bunt gewürfelte „Multi-Kulti-Truppe“ wurde, stiegen auch die Erwartungen. Wenn Spielertrainer Dirk Passiwan jetzt sagt, „ich bin mit dem Abschneiden total zufrieden“, obwohl die Playoffs nicht erreicht wurden, dann ist das dennoch nachvollziehbar. Die Prognose des besten deutschen Spielers, der sich mit einem Schnitt von 36,7 Punkten und riesigem Abstand erneut und zum 12. Mal seit 1995 die Korbjägerkrone sicherte, bestätigte sich: Die Bundesliga ist die derzeit stärkste Liga der Welt. „Und die Schraube wird sich weiter drehen“, sagt Passiwan, der „stolz auf die Mannschaft ist, wie sie in der zweiten Saisonhälfte agierte.“ Zur Halbzeit hatte man sich von drei „Stars“, den Südafrikanern Gift Mooketsi, Allen Mtatase und dem US-Boy Chris Robinson getrennt. Das Abschneiden des Teams gibt dem Management Recht. „Wir haben ohne das Trio mehr Punkte geholt, als mit ihm“, sagt Passiwan, „mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“ Einer der seinen „x-ten Frühling, aber leider auch seinen letzten“ (Passiwan) als Aktiver erlebte, war Eddie Klein. Der 48-Jährige blühte förmlich auf, wurde zur dritten Kraft als Scorer und sollte zu einer weiteren Saison überredet werden. Er lehnte ab und wurde am Samstag verabschiedet. „Vielleicht hat er genau den richtigen Zeitpunkt gewählt“, sagt der Trainer, „es wird allen in Erinnerung bleiben, welche tollen Leistungen er gebracht hat.“

Es gab aber durchaus noch andere Topleistungen. Wie die von Janet McLachlan, die als Frau in der Männerliga einen Schnitt von 19,6 Punkten erzielte und mit Platz 5 in der aktuellen Scorer-Liste der RBBL die wohl erfolgreichste Korbjägerin der RBBL-Geschichte ist, „ein Glücksgriff“ wie Passiwan sagte. Oder Tara Feser, die als spielende Co-Trainerin „einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte.“ Aufwärts geht auch der Trend bei der Besucherzahl. Mit einem Schnitt von 280 Zuschauern liegt Trier hinter Lahn-Dill, Zwickau und den Roller Bulls auf dem vierten Rang. Das Trio Passiwan, McLachlan und Feser bleibt den Dolphins erhalten.

Das Gerüst steht. „Um sie herum werden wir das neue Team bauen“, sagt der Bundesliga-Rekordschütze. „Wir werden uns wieder auf dem internationalen Markt umsehen. Ich denke dass wir Ende März, Anfang April die ersten Namen nennen können.“ Eines ist für Passiwan, der im September an der EM in Israel teilnehmen wird, schon jetzt sicher: „Die nächste Saison wird noch schwieriger, weil die Liga noch stärker wird.“

(Artikel: Trierischer Volksfreund -Willi Rausch v. 01.03.2011)

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