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USC München besiegt Dolphins 87:71 – Trierer verschlafen 1. Spielviertel!

17.01.2011 0 Kommentare von

MÜNCHEN – Mit viel Ambitionen war Bundesligist Immovesta Dolphins Trier zum wichtigen Auswärtsspiel nach Bayern gereist. Rechtzeitig angereist und hoch motiviert begann die Partie gegen den Tabellennachbarn ausgeglichen, aber nach 3 Minuten schlichen sich unerklärliche Fehler und Schwächen in der Defensive ins Trierer Spiel ein, der Gastgeber nutzte dies gleich weidlich aus und hatte sich bis zur ersten Viertelpause einen beruhigenden Vorsprung von 17 Punkten erarbeitet (32:15).

Mit Beginn des zweiten Spielviertels sah man dann ein Gästeteam, das wie verwandelt auftrat, entschlossen und das Spiel nie aufgebend kämpfte sich das Team um Kapitän Edwin Klein Punkt um Punkt wieder heran und ins Spiel zurück. Zur Halbzeit hatten die Dolphins den enormen Rückstand wieder auf 10 Punkte verkürzen können (46:36).

Nach dem Pausentee entwickelte sich ein hochklassiges Spiel zweier Kontrahenten auf Augenhöhe. Trier konnte zwischenzeitlich den Rückstand gar auf 4 Punkte verkürzen (27. Minute – 58:54)! Wenngleich die Bayern nun voll dagegen hielten und bis zum letzten Seitenwechsel den alten Pausenrückstand wieder herstellen konnten (67:57), rechneten alle mit einem spannenden Schlussviertel.

Lange sollten die anwesenden Zuschauer recht behalten, denn bis zur 37. Spielminute stemmte sich der Gast vehement gegen die drohende Niederlage, man kam sogar noch einmal wieder auf 6 Punkte Differenz heran (79:73). Zu mehr sollte es an diesem Tag aber nicht mehr reichen, denn zunehmende Foulproblematiken, Centerin Janet McLachlan musste mit dem 5. persönlichen Foul fortan ausscheiden, nachlassende Kräfte und ein nun taktisch hervorragend agierendes Münchner Team konnten die Trierer ab da nicht mehr kompensieren. Mit schnellen Fouls wollte man noch einmal Ball und Gegner unter Zugzwang setzen, aber das eingespielte und erfahrene Team des USC ließ nun nichts mehr anbrennen und verwandelte ihre Freiwurfchancen souverän. Die Dolphins setzten alles auf eine Karte und verloren letzt endlich so noch deutlich, wenn auch das Endergebnis (87:71) zu hoch ausfiel. Der USC München hatte verdient das Spiel gewonnen, mit entscheidend der schwache Start der Trierer im Auftaktviertel, solche Nuancen entscheiden eben oft Spiele zwischen zwei gleichwertigen Teams!

Beste beim USC die Center Ben Döring (31 Punkte) und Benjamin Rykline (15), sowie Forward Sebastian Magenheim (16). Auf Trierer Seite bestachen neben dem wieder einmal stark aufspielenden Spielertrainer Dirk Passiwan (33 P.), auch Centerin Janet McLachlan (15) und Power-Forward Edwin Klein (17), der immer wichtiger und stärker im Trierer Team wird. Neuzugang Dirk Herrmann hatte in seinem ersten Einsatz nach drei Jahren für die Dolphins zu wenig Spielzeit, um seinen Leistungsstand zu bewerten, fügte sich aber nahtlos ins Team ein.

Die Immovesta Dolphins traten in München wie folgt an:

Ewertz (n.e.), Feser (6), Herrmann, Klein (17), Koltes (n.e.), McLachlan (15), Müller, Passiwan (33) und Schmitz

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